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When will it stop...?

ich weiss ja schon länger, dass es immer schlimme kommen kann, das ist wirklich nix neues für mich. aber ich muss sagen ich hab mich glaub ich noch nie so leer gefühlt wie dieses wochenende. meine batterien sind restlos leer, es ist alles aufgebraucht, was jemals in mir steckte. ich kann nicht richtig schlafen, obwohl ich viel zu wenig schlafe...ich arbeite so viel um nur nicht darüber nachdenken zu müssen, was es sonst alles für probleme gibt. irgendwie ist der job grad alles was mir irgendwie halt und sicherheit gibt und selbst der ist manchmal wirklich anstrengend, auch nervlich... ich meine okay, es ist jetzt schon ne weile her mit meiner ex und vielleicht sollte ich langsam mal drüber wegkommen, aber ich schaffs nicht... es ist nicht so, dass ich es nicht will, aber allein gestern abend hat mir wieder gezeigt wie sehr das alles noch in mir steckt, vielleicht auch weil ich kaum zeit hab darüber nachzudenken oder weil ich es mir selber nicht erlaube, keine ahnung. da kommt sie in "meinen" laden, textet mich zu mit ihren problemen und baggert alles an was ned bei drei auf den bäumen ist und das alles vor meinen augen... menschen, die sie früher gehasst hat, weil sie sich mit mir unterhalten haben sind jetzt plötzlich ihre besten freunde und klamotten, die sie so scheußlich fand gefallen ihr plötzlich so sehr ^^ ich hab keine ahnung, die frau ist eigentlich so falsch, von grund auf aber irgendwie komm ich einfach ned drüber weg, der schmerz ist viel zu groß und er wird auch nicht weniger, warum auch immer... dabei versuche ich ja schon jeglichen kontakt zu vermeiden und abstand davon zu bekommen. aber es reichen zur zeit schon kleinigkeiten um mich völlig aus der bahn zu werfen. die sache mit meinem dad machts natürlich auch ned grad leichter, er ist so ein arschloch, das glaubt mir kein mensch, unbegreiflich... er macht sich absolut keine gedanken über das was er tut oder sagt. ich mein ich verstehs ja, dass es schwierig für ihn ist, dass sein vater gestorben ist, garkeine frage, aber zu mir am telefon zu sagen, er meldet sich wieder und dann fast vier wochen nix von sich hören lassen ist schon heftig. klar hätte ich auch mal anrufen können aber um was zur hölle muss ich mich denn noch alles kümmern? hab ichs ned schon schwer genug zur zeit? ich mein, hat er überhaupt ne vorstellung davon, wie es ist aus der zeitung zu erfahren, dass der einzige opa, den du je hattest und mit dem du so viel kontakt hattest "im engsten familienkreis" beigesetzt wurde und du nicht mal ne chance hattest dich von ihm zu verabschieden? ich weis nicht was einem dazu noch einfallen soll... und dann, fast zwei wochen später, nach der anzeige in der zeitung bekomm ich ne sms vom handy meiner schwester, die eindeutig nicht sie geschrieben hat, in der steht, ich könnte mich ja mal wieder melden und es würden alle an mich denken. sicher! wie glaubwürdig ist das denn bitte? so ganz plötzlich fällt ihnen ein, dass es mich auch noch gibt? na danke! ich kann echt auf sowas verzichten. natürlich hab ich ned drauf reagiert und die näxten vier tage folgten immer wieder anrufe und sms die ich nicht beantwortet hab. man mag mir jetzt unterstellen, dass ich selber dran schuld bin, aber ich hab echt keine lust mehr auf die leute... mein leben läuft momentan sowieso schon beschissen genug, da fehlt mir das grad noch, aber damit nicht genug! nein! wieso auch? dann fängt meine ma auch noch stress mit ihr an, weil ich mich anscheinend ned für sie und ihre probleme interessieren würde, hallo?! hab ich vielleich grad ned mehr als genug eigene scheisse durchzumachen? ich weiss wirklich nicht mehr wies weitergeht. ich meins ernst, ich hab absolut keine ahnung wie viel tage ich das noch durchsteh... eigentlich hab ich mit meinem privat-leben abgeschlossen, komplett, jeder aspekt daran ist die hölle, egal ob familie, beziehung, entspannung, ich fühl mich einfach so unfähig jeden weiteren tag durchzustehen. über mir bricht langsam aber sicher alles zusammen, alles was mir jemals rückhalt gegeben hat, was mir stabilität gab, ist einfach verschwunden und ich bin unfähig damit klarzukommen. ich weiss ich sehe vielleicht momentan wieder schwärzer als es wirklich ist, aber welche positiven aspekte gibt es denn noch an meinem leben? ich hab n nebenjob der mich so oft an die grenzen meiner physis und psyche bringt, ne mutter mit problemen, die bedeutend größer sind als meine, ein vater der immer interessiert tut und in den entscheidenden momenten versagt, gescheiterte beziehungen, fast niemand der mich versteht, eine ungewisse zukunft, eine vergangenheit, die ich keinem wünsche und einen hauptjob der ebenfalls viel nerven kostet...und ich mittendrin, ohne perspektive, ohne ausweg, ohne hilfe, ohne kraft, ohne sinn... es kann sich kein mensch vorstellen wie sehr ich mich auf meinen tattoo-termin übernäxte woche freu, endlich wieder schmerzen spüren dürfen, erfahren, dass ich noch irgendwas empfinden kann, dass ich überhaupt noch lebe und das ganz legal, ohne, dass irgendwer auch nur ahnt, dass es mir dabei um viel mehr als nur das motiv geht, ignorante welt! ich wünschte es gäb eine möglichkeit all den schmerz, die trauer, die enttäuschungen in meinem leben abzuladen, einfach hinter sich zu lassen und wieder nach vorne schauen zu können, aber ich weis nicht wie... ich weis garnix mehr... so viele menschen sterben, obwohl sie leben wollen und andere, die ihr leben nicht wollen müssen weiter auf dieser erde wandeln...wieso ist das leben nur so ungerecht?
25.4.10 21:57


the darkest hour...

es ist mal wieder soweit, ich hab niemanden, der mir zuhört oder der mich verstehen kann. also bleibt mir nix anderes übrig als mir mal wieder so vieles von der seele zu schreiben...zwei monate ist es jetzt her, dass meine beziehung in die brüche ging, natürlich wurde ich mal wieder verlassen, weil sie es einfach nicht kann und sich selbst finden muss, was ein scheiss!! ich könnte echt schreien, aber eigentlich ist mir eher zum heulen zu mute. es kotzt mich so an, dass ich nach so langer zeit immernoch so tief drin hänge und es einfach nicht besser wird. ich denke jeder kennt das, dass man in ein loch fällt nach sowas und es seine zeit brauch bis man wieder positiver denken kann, aber irgendwie will das nich so recht funktionieren hab ich den eindruck. ich versuch wirklich alles, ich lenk mich ab, geh raus, treff mich mit freunden u keine ahnung was noch, aber nichts bringt auch nur irgendwas. ich hab mich in meinem leben noch nie so verloren in mir selbst gefühlt. keine ahnung wieso, aber das ganze hat mich so sehr aus der bahn geworfen wie kaum etwas zuvor in meinem leben, dabei ist es "nur" eine beziehung gewesen... ich finde einfach keinen ausweg aus meiner situation, ich meine geschäftlich könnte es im moment nicht besser laufen, aber ich kann es irgendwie nicht genießen oder mich daran freuen, weil sich alles nur um meine eigene seele dreht. was bringt einem aller beruflicher erfolg, wenn man privat ein seelisches wrack ist? ich weiss, das klingt wieder mal sehr drastisch, aber ich empfinde im moment einfach so. es ist als würde ich neben mir stehen, ich tue dinge, die ich eigentlich verachte, es ist als wär ich nur ein zuschauer in meinem eigenen leben, ohne kontrolle, ohne den willen irgendwas zu tun. ich funktioniere einfach nur noch, ohne gefühle, mit ausnahme von einsamkeit, schmerz und verzweiflung...ich weiss einfach nicht mehr weiter, ich bin so ausgebrannt, sowohl körperlich als auch psychisch. ich frage mich wirklich was das alles noch für einen sinn hat, wofür quäle ich mich jeden tag aufs neue? es kommt doch ohnehin immer schlimmer. seit monaten befinde ich mich schon in einer existenziellen krise was mein leben betrifft, wie wird es weiter gehen? was hab ich für ziele? was kommt als näxtes? es ist irgendwie eine art perspektivlosigkeit und ich glaube ich bin alldem nicht gewachsen, ich zerbreche jeden tag ein stück mehr an meinem eigenen leben. dazu die trennung von einem menschen, den ich mehr geliebt habe als alles andere auf der welt... ich weiss das klingt alles nur nach üblem liebeskummer, aber es ist vielmehr als nur das, es hat mir den boden unter den füßen weggerissen und mich wieder mal zur ewigen frage geführt: bin ich einfach nicht gut genug? ich hab keine ahnung, ich dachte immer so verkehrt kann ich doch garned sein, aber irgendwie hält es ja niemand lange mit mir aus... und als ob das nicht schon genug wäre, nein, dann stirbt mein opa noch, mit dem ich mich immer gut verstanden hab, die nachricht am telefon bekommen, mitten in ner zugfahrt, super ort um emotional zu werden oder? nya, wenn das schon alles wäre... mein dad hat am telefon gemeint er meldet sich wieder, ich hab bis heute nichts von ihm gehört und das ist jetzt bald drei wochen her. ich hab dann aus der zeitung erfahren, dass die beerdigung schon war...im engsten familien-kreis...danke fürs gespräch... und so geht es ständig! es hört nie auf! es kommt immernoch irgendwas dazu... als ob ich bestraft werden würde, nur dafür, dass ich überhaupt lebe! ich hab einfach keine lust mehr, ich habs so satt immer nur enttäuscht zu werden, immer der leidtragende zu sein. ich mein wie viel kann ein einzelner mensch ertragen bis andere verstehen würden, wenn er seinem leben ein ende setzt? was hat diese welt denn noch zu bieten ausser noch mehr enttäuschungen? etwa ein paar kleine glücksmomente, in denen es einem aunahmsweise mal nich beschissen geht? ist es das wirklich wert? natürlich kann man mir jetzt vorwerfen, dass es nunmal einfach so ist und dass jeder enttäuschungen erlebt und natürlich ist das so. aber es muss doch jedem selbst überlassen werden, ob er damit klarkommt oder nicht. schließlich hat mich auch keiner gefragt ob ich mein leben haben will, dann will ich wenigstens selbst darüber entscheiden dürfen... ach ich weiss auch nicht, ich wünschte einfach es würde mal wieder einen lichtblick geben, irgendwas an dem man sich festhalten kann oder sogar jemanden, der einen auffängt, wenn man fällt... leider hab ich bisher keinen menschen getroffen, der das auch nur annähernd getan hätte. immer war ich der idiot, der für alle da war, der alles getan hat, nur um vielleicht ein bisschen liebe dafür zu bekommen und akzeptiert zu werden, so wie ich bin - und was hab ich bekommen? einen tritt in den arsch...keiner, wirklich niemand weiss auch nur annähernd zu schätzen, was ich für andere tu, im gegenteil, es wird zur selbstverständlichkeit. meine ex hat mir immer vorgeworfen, ich würde nie über meine probleme reden, das stimmt vielleicht auch, aber sie übersieht dabei, dass ich zu sehr damit beschäftig war für sie da zu sein, ihr zuzuhören, es ihr recht zu machen... vielleicht ist das ein fehler so viel für einen menschen zu tun, aber ich kann nichts dran ändern, wenn ich jemanden wirklich liebe, dann tu ich fast alles für diesen menschen, auch wenn ich nichts zurück bekomme. ach was soll das alles eigentlich? es ist so sinnlos sich zu verlieben, klar ist es ein schönes gefühl, aber wo liebe ist, ist auch schmerz nur einen augenblick entfernt. in einem augenblick ist alles wie im traum, es scheint alles perfekt und im näxten ist es der größte alptraum aus dem man einfach nicht aufwachen kann. wie schön wäre es da, einfach alles hinter einem lassen zu können, zu flüchten von all der scheisse des täglichen lebens? ist der tod nicht vielmehr eine süße erlösung, als ein jähes ende? aber ist es nicht schön, dass man sich vom pech verfolgt fühlen kann, jeden tag zerstört wird, aber man nie das richtige pech hat von einem auto überfahren zu werden? aber vermutlich wäre das ja wieder glück, das einem ohnehin so selten im leben widerfährt? ich weiss es nicht, ich weiss es wirklich nicht... und ich weiss auch nicht wieso oder wofür, aber mir scheint ich hab kaum eine wahl als morgen früh wieder aufzuwachen und einen weiteren tag in diesem verdammten leben zu überstehen...
8.4.10 21:43


Shadow of myself...

...es ist schon eine weile her, dass ich das letzte mal geschrieben habe, aber ich konnte mich in letzter zeit auch nicht wirklich über etwas beschweren, bzw. tu ich das jetzt auch nicht...ich bin nur mal wieder soweit in meinem leben, dass ich mich frag wohin ich das alles noch führen soll. ich hab keine ahnung mehr wo mir der kopf steht, ich hab das gefühl alles, aber auch wirklich alles bricht über mir zusammen...es gibt so vieles, das ich gerne ändern würde, so vieles, das ich nicht versteh...so vieles, das ich verstehe aber nicht ändern kann. in meinem leben sind mir mittlerweile schon einige dinge widerfahren, die mehr oder minder positiv waren, auf jeden fall aber haben sie mich immer wieder mit neuer erfahrung bestückt und dem wissen, es geht immer weiter, egal ob du willst oder nicht, egal ob es besser oder schlechter wird, im endeffket gibt es aber sicherlich kein entkommen. ich war schon immer ein mensch, der immer für andere da war, der immer versucht hat allen etwas recht zu machen. oft wurde diese eigenschaft von mir misbraucht und überstrapaziert, deshalb hab ich das alles sehr eingeschränkt und beschäftige mich mittlerweile nur noch mit den dingen, die mir selber wichtig sind, einschließlich andere menschen und deren probleme, zumindest bei denen, die mir als person wichtig sind. doch manchmal habe ich trotzdem das gefühl, egal wie sehr du dich auch bemühst, egal wie viel energie du investierst, egal wie viel zeit du aufwendest, wie viele gedanken du dir auch machst, es genügt einfach nicht. das heißt nicht, dass die an mich gestellten anforderungen unbedingt unmöglich sind, vielmehr ist es in manchen zeiten die masse, die es mir schwer macht den überblick zu behalten und die mich dann doch in die knie zwingt, bis ich völlig hilflos und einsam in meiner kleinen welt stehe, weil mir einfach alles über den kopf gewachsen ist und ich mit absolut allem überfordert bin. natürlich könnte man jetzt sagen, ich hab keine ahnung was "richtige" probleme sind, aber was sind denn diese probleme, jeder hat doch seine eigenen ansichten oder?! und so läuft es immer wieder auf ein und diesselbe frage hinaus: bin ich einfach nicht geschaffen für diese welt? ich meine ich bin mir bewusst, dass ich mich für das anders sein entschieden habe, egal wie viel ich selbst dafür kann oder nicht, aber wie anders darf man sein um noch dazu zu gehören? fragen die meine kleine welt bewegen und so lieg ich manchmal nachts wach und stelle mir die frage: wofür stehst du morgen wieder auf? wofür setzt du dich selbst den ganzen tag unter druck? wofür musst du dich morgen entschuldigen? wofür wirst du verantwortlich gemacht, obwohl dich keine schuld trifft? ich weiss nicht wie viele menschen da genau so denken wie ich, vermutlich einige, aber was solls, man macht ja schließlich weiter, komme was wolle...ja, komme was wolle, aber was genau kommt denn da? vielleicht ein silberstreifen am horizont? vielleicht die aussicht endlich so akzeptiert zu werden wie man ist? dass vielleicht einfach mal etwas so funktioniert, wie man sich das gerne wünscht, auch wenns nur im kleinen ist? vielleicht ein licht am ende des tunnels? oder ist es am ende doch nur ein güterzug, der darauf wartet dich unerbittlich niederzuwalzen? zugegeben etwas drastisch aber wenn man ehrlich ist, ist es die realität. und trotzdem macht man weiter, weil man will, dass es denen menschen, die einem etwas bedeuten gut geht und man sich dafür alle arme und beine abhacken würde. doch manchmal würde selbst das nicht reichen. aber ernsthaft gesehen stellt sich mir die frage was meine zukunft nicht für mich im gepäck hat, sondern vielmehr: bringt MIR die zukunft etwas? gibt es da wirklich etwas in aussicht, am horizont, wofür es sich lohnt all das auf sich zu nehmen und wie soll man sich selbst motivieren, wenn man im hinterkopf hat, dass dein momentanes glück nur befristet ist, dass alles was ist, morgen schon zu staub zerfallen sein kann, dass heute vielleicht der letzte tag ist, an dem du einen sonnenuntergang beobachten konntest...zugegeben, ich bin etwas weit abgeschweift, aber das ist ja egal, das hier liest sowieso keiner. aber manchmal habe ich wirklich das gefühl, ich stehe neben mir und mein eigentliches ich ist nur noch ein schatten von dem, was ICH einmal war. man funktioniert einfach nur noch weil man im kopf mit ganz anderen fragen beschäftigt ist. sich ständig überlegen zu müssen ob man sich korrekt verhält oder ob dein gegenüber etwas misverstehen könnte oder sich gekränkt fühlt. permanent über alles was man tut nachdenken zu müssen um mögliche konsequenzen zu vermeiden, im kopf schon szenarien durchspielen, was alles passieren könnte, wenn man...keine ahnung wie all die menschen auf der welt das schaffen, wenn ständig einer was von einem will und man ständig damit beschäftigt ist, sich für den anderen zu optimieren, bis man garnicht mehr man selbst ist. bevor jetzt einer denkt, was interessiert mich die meinung der anderen, denen sei gesagt, dass ich hier von menschen rede, die einem etwas bedeuten, die einem wichtig sind, denen man wichtig ist. meistens können genau die personen garnicht nachvollziehen, wie es in mir drin aussieht, klar, ich bin ja auch eher der verschlossene typ aber was soll ich auch sagen? dass mir alles zuviel wird? dass ich nicht mehr weiss wo mir der kopf steht? dass ich nicht mehr weiss in welche richtung ich mich noch verändern muss, bis es wieder etwas neues gibt? wieso soll ich klagen, dass ich keine lust mehr habe, dass ich einfach keinen sinn mehr sehe? wofür? für ein bisschen mitleid? und was ändert das? garnichts, also kann man sich das getrost sparen. das problem an der sache ist, dass einen diese permanente beschäftigung mit sich selbst und seinem verhalten so dermaßen abstumpfen lässt für die probleme anderer, dass man garnicht mehr erkennt, wie es dem anderen geht, weil man nicht mehr in der lage dazu ist, weil man zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist...traurig, nicht wahr? und so geht der tägliche kampf durch den tag weiter, bis man sich selbst völlig fremd geworden ist und total konform ist oder bis man am ende ganz alleine dasteht, weil die anderen einen für nicht kompromissbereit halten oder am besten, bis einen der nächste wagen beim abbiegen übersieht und deinem täglichen stückchenweise sterben ein wenig auf die sprünge hilft. tja so ist das, aber sowas darf man ja nicht sagen, sonst ist man ja gleich wieder psychisch gestört und weiss ich was, womöglich wird einem noch angedichtet man hätte borderline. aber mal ganz ehrlich, man stellt sich selbst viel zu selten die frage, was man vom leben will und wo es einen hinführen soll, vielleicht sollte man öfters mal ein klein wenig mehr über das eigene wohl nachdenken als über das der anderen. da man aber auch kein egoist sein will, hört das allerdings viel zu schnell wieder auf und so geht es weiter wie gewohnt, tag, für tag, für tag, für tag...und in solch einer bewusstlosen starre befinde ich mich momentan, ich weiss einfach nicht mehr weiter, weil ich genau weiss, ich kann tun und machen was ich will, aber unterm strich bleibt mir selbst nicht viel davon, weil man viel zu viel von sich selbst verraten und verkauft hat, bis man nichts weiter mehr ist, als ein schatten seiner selbst, ohne den menschen, der diesen schatten einst geworfen hat...ohne richtung...ohne ziel...
9.1.10 03:05


Tell me how to fill this emptiness inside...

ich dachte ja schon, viel schlimmer kann alles garnicht mehr werden, aber wie so oft ist es das eben doch. seit über drei wochen sind wir jetzt getrennt und ich kann sie einfach nicht vergessen, im gegenteil, jeden tag, jede minute, jeden augenblick kreisen meine gedanken um sie und ich kann nichts dagegen tun. vor meiner abreise nach bulgarien haben wir uns am abend vorher noch gesehen und uns "verabschiedet" aber sie war total distanziert und wir haben irgendwie kaum miteinander gesprochen, obwohl sie von sich aus gefragt hat, ob ich noch 2-3 stunden vorbei kommen möchte. jedenfalls bin ich dann irgendwann gegangen und kurz darauf kam schon eine sms in der sie meinte, es sei ein scheiss-abschied gewesen...nach n paar sms hin und her meinte sie dann letztlich ich soll ned traurig sein und meinen urlaub genießen, ich würde ihr herz ja stets bei mir tragen...tolle aussage oder? jedenfalls hab ich die woche in bulgarien mehr schlecht als recht überstanden, schließlich konnte ich an nix anderes denken als an diese sms. einen tag vorm rückflug hat sie dann gefragt, ob ich dann bei ihr vorbei kommen würde wenn ich wieder da bin, dumm wie ich war hab ich das natürlich auch gemacht...also haben wir uns nochmal über alles unterhalten und sie meinte dann, dass sie eine woche lang versucht hat abstand von allem zu bekommen und das habe anscheinend auch ganz gut funktioniert, bis sie mich wieder gesehen hat, da wär alles vorbei gewesen. und sie liebt mich immernoch über alles und kann nicht ohne mich, aber andererseits will sie ohne mich, sie will grad keine beziehung und sie kanns irgendwie einfach ned. jedenfalls sind wir immernoch getrennt, lieben uns über alles und keiner von uns ist mit der situation glücklich, versteh das wer will, ich kanns nicht...die tage darauf haben wir uns dann auch noch n paar mal gesehen und zeitweise war alles wie früher, als wär nie was gewesen, sie hat auch gemeint wir hätten immer so viel spass mitenander, egal was wir machen würden, aber trotzdem will sie es nicht. desweiteren meinte sie dann noch ich sei ja so süß, nett, treu, hilfsbereit und wär immer für sie da, ich wär also genau das, was sich so viele frauen wünschen aber trotzdem will sie mich nicht, noch nie wollte mich eine frau für längere zeit, auch wenn ich anscheinend so toll bin, wie sie meint, aber bringen tuts mir rein garnichts ausser schmerz, trauer und einsamkeit...langsam geht das ganze echt an meine substanz, manchmal wär ich froh ich könnte einfach damit abschliessen und es einfach vergessen, aber dafür liebe ich sie einfach viel zu sehr, ich kann und will einfach nicht ohne sie, auch wenn es mich zerstört. das ganze geht schon so weit, dass ich plötzlich anfange zu heulen an orten, an denen wir gemeinsam waren, egal wie viel menschen um mich herum sind. ich merk einfach wie ich langsam echt nicht mehr kann, ich quäle mich von einem tag zum anderen und bekomm sie einfach nicht aus dem kopf...wie soll ich jemals wieder einen menschen so lieben können und vertrauen können, wenn es in einer beziehung nicht einmal dann funktioniert, wenn man sich über alles liebt? was ist das für eine perversion? ich verstehs einfach nicht, wenn irgendwas vorgefallen wäre oder wir uns gestritten hätten, okay, dann könnte ich es ja irgendwie nachvollziehen aber einfach so, nach über 6 monaten, nur weil sie im moment keine beziehung haben will, obwohl alles so gut lief...und dann immer diese aussagen vonwegen, ich müsste doch froh sein, dass ich sie los bin und ich finde doch was besseres und die richtige ist sie sowieso nicht, sonst wären wir garnicht erst in dieser situation, aber ganz ehrlich, ich will niemand anderen mehr als sie und natürlich ist es eine miese situation im moment, aber wer sagt, dass selbst mit dem richtigen partner alles immer problemlos läuft? ich sitz einfach jeden tag hier und versuch irgendwie über den tag zu kommen und jede verdammte sekunde zerbricht ein weiterer teil von mir, mein leben ist nicht mehr dasselbe und ich bin auch nicht mehr derselbe, es ist erstaunlich wie sehr mich das ganze mitnimmt, so schlimm war es bisher noch nie in meinem leben, niemals zuvor hat mich ein beziehungsende so sehr zerstört wie dieses. innerlich fühle ich mich einfach nur noch leer und alles was ich empfinden kann ist schmerz und leid, freude habe ich seit wochen aus meinem wortschatz gestrichen. vielleicht steiger ich mich da auch etwas rein, aber fakt ist, dass ich sie über alles liebe und einfach nicht weiss was ich noch alles machen soll, wie ich mich verhalten soll, wie ich jeden weiteren tag ohne sie überstehen soll, in mir ist alles so zerrissen und ich kann keinen klaren gedanken mehr fassen, nichts in meinem leben macht mir mehr spass, selbst musik hören gibt mir nicht mehr das, was es früher einmal tat. es ist als wäre ich aus meinem vorherigen leben herausgerissen worden und stehe jetzt vor nichts als einem haufen scherben, die früher einmal mein herz darstellten...man sagt ja so schön: a broken heart is like a broken mirror, it's better to leave it broken than hurting yourself by trying to fix it...und eigentlich will ich sie doch nur zurück, ich will dass alles wieder so wird wie früher, dass wir einfach zusammen glücklich sein können und miteinander lachen können und einfach spass haben...ich hab mir noch nie etwas so sehnlichst gewünscht wie das...aber wie immer wird mein wunsch wohl nie in erfüllung gehen, aber das ist okay, ich bins ja nicht anders gewohnt vom leben, deshalb hab ich auch keine lust mehr drauf, ich will einfach nicht mehr leben, ich hab keine lust mehr jeden tag erneut für nichts und wieder nichts aufzustehen, ich will und kann einfach nicht mehr, ich kanns nicht...aber für alle leser, ich verweise hier auf das zitat von manson, nicht dass ihr jetzt denkt, ich bring mich gleich um...auch wenn der tod eine wohltuende erlösung wäre, deshalb habe ich auch keine angst davor zu sterben, für mich ist der tod nichts schlimmes, im gegenteil, er beendet nur mein leiden auf dieser beschissenen erde frühzeitig und je früher, desto besser, denn ich will nicht mehr!!!
9.6.09 17:48


kill me...please!

nun ist es so weit, seit gestern mittag bin ich wieder single und alles andere als glücklich damit...nachdem sie mir am freitag mittag geschrieben hatte, dass wir mal "reden müssten" war mir eigentlich da schon klar, dass es kein gutes ende nehmen wird aber man weiss ja, die hoffnung stirbt zuletzt, aber jetzt ist sie tot, endgültig...jedenfalls hatten wir dann gestern ein gespräch in dem sie mir sagte, dass sie nicht glaubt, dass es nochmal wird und sie will mich auch nicht unnötig länger hinhalten, also wars das dann. jedenfalls bin ich dann gegangen, ich mein was soll ich dann auch bei ihr? außerdem musste ich sowieso nach hause noch n paar sachen für die arbeit hinrichten. abends war ich dann wie jeden samstag arbeiten und was glaubt man wer sich nicht dahin verirrt? richtig, meine ex-freundin, am selben tag an dem sie schluss gemacht hat besitzt sie noch die dreistigkeit vorbeizukommen und nicht nur das, dann fragt sie mich auch noch wies mir geht. ich mein hallo? wie solls mir schon gehen? ich bin ein seelisches wrack, mir wurde mein herz rausgerissen und mir wurde der momentane sinn meines lebens genommen, wie solls mir also bitte gehen? mal ganz davon abgesehen, dass sie ja auch noch da war dann...jedenfalls ist der laden eigentlich groß genug, dass sie mir nicht permanent über den weg laufen muss, aber was macht sie? hängt ständig an meinem arbeitsplatz rum und saß sogar zweimal in der ecke und hat geheult. ich mein klar zeigt das, dass sie mit der situation ned glücklich ist im moment, aber muss sie das dann unbedingt ausgerechnet an meinem arbeitsplatz tun? muss das wirklich sein? irgendwann ist sie dann gegangen, nachdem sie zwischendurch auch noch mega sauer war, dass meine ma ihr ned hallo gesagt hat, was ja irgendwo verständlich ist nach der ganzen scheisse die letzten wochen. auf jeden fall gabs dann auch nur grad mal ein einfaches "tschüss" und mehr nicht, nicht mehr...nichts ist wie es mal war und es wird auch nie mehr so sein. dank ihr bin ich ja nicht mal mehr an meinem arbeitsplatz sicher vor ihr, jedes mal muss ich damit rechnen, dass sie mir 10 mal über den weg läuft, wenns reicht, also hab ich nicht mal da mehr meinen spass, es wird mir einfach alles positive in meinem leben genommen und zerstört. aber mit mir kann man es ja machen, ich bin ja n kerl, ich schaff das schon, männer haben ja keine gefühle und machen sich keine gedanken. aber ganz ehrlich? die vorstellung zu wissen, dass dies mein letzter tag auf dieser welt wäre, würde mich echt glücklich machen, denn dann hätte das alles wenigstens ein ende und wäre vorbei...wobei das beste ist eigentlich was jetzt gerade passiert ist, während ich diese zeilen schreibe habe ich ne sms von ihr bekommen mit keinem weiteren inhalt, als der frage wann sie ihren schlüssel wieder bekommt, ist das nicht freundlich? ich mein ich kann ja verstehen, dass sie ihn wieder will, darum gehts ja auch nicht, aber die art und weise wie sie es geschrieben hat und das einen tag nach beziehungsende, das macht mich fertig. es macht mich echt krank zu sehen wie gut sie das alles anscheinend verkraftet...und ich weiss nicht was ich tun soll, wie ich mit der situation umgehen soll, ich steh so sehr neben mir, wie in trance, ich funktioniere einfach nur noch, das hab ich gestern abend gemerkt, aber innerlich bin ich tot. der lange kampf um diese beziehung hat mich innerlich so belastet und ausgesaugt und am ende war doch alles wieder umsonst...egal wie sehr ich mich auch bemühe, egal wie viel ich auch tu, es reicht nie aus, es ist irgendwie nie genug und endet nie positiv. ich mein ich weiss, dass ich mir den arsch aufreissen kann und am ende ist es umsonst, weil der andere einen nicht in seinem leben haben will und ich weiss auch, dass die schuld für das alles vermutlich nicht bei mir liegt, da ich mich wirklich bemüht habe, aber es tut einfach so verdammt weh, ich wünschte mir so sehr ein ende dieser schmerzen aber wie immer im leben bekomme ich das nicht, ich hab emotional gesehen noch nie bekommen was ich wollte, wieso also sollte es jetzt anders sein? vielleicht bin ich auch nicht geschaffen für diese ganze beziehungssache, vielleicht bin ich auch einfach zu nett um in dieser welt zu bestehen, vielleicht sollte ich einfach aufhören zu kämpfen, denn es endet ja sowieso nie gut...außerdem hab ich langsam keine kraft mehr, das leben hat mir schon so viel abverlangt, mehr als manchem menschen mit fünfzig, was also soll noch kommen? wofür soll ich noch kämpfen? wofür jeden morgen aufwachen? um noch mehr scheisse zu durchleben? um noch mehr schmerzen zu erleiden? um noch öfters verarscht, belogen, betrogen und hintergangen zu werden? ist das alles was es für mich gibt im leben? ist es das wert? will ich wirklich noch so viel leiden? müsste nicht langsam auch mal ein ausgleich kommen für all die miese zeit in meinem leben? darf ich nicht endlich mal längere zeit glücklich sein? aber wieso frag ich das überhaupt, für mich gibt es sowieso keine hoffnung mehr, mein widerstand wurde erfolgreich gebrochen, ich hoffe das leben ist stolz auf sich...ich will einfach nicht mehr...und ich kann auch nicht mehr...ich weiss, nach einer gescheiterten beziehung sagt jeder, er will nie wieder ne beziehung haben, aber ich mein das ernst, denn ich könnte nie wieder so lieben, wie ich sie geliebt habe, aus angst verletzt zu werden und nach nem halben jahr wieder allein dazustehen, egal wie toll es bis dahin lief...außerdem will ich selber ja niemanden verarschen und deshalb kann ich auch keine beziehung mehr zulassen, denn ehrlich gesagt ist da nicht mehr viel von mir übrig, was man lieben könnte, meine ex hat mir das herz rausgerissen, aber sie kann es behalten, ich brauche es sowieso nicht mehr...
17.5.09 13:10


The end of the line...

heute habe ich wohl meinen persönlichen tiefpunkt erreicht. heute ist einfach alles über mich zusammengebrochen, egal in welcher hinsicht oder welchem bereich meines lebens, alles ist in meinen augen im moment beschissen und es besteht keine aussicht auf besserung. ansich hat sich an der situation mit meiner freundin nicht wirklich etwas geändert, ausser dass sie von mir verlangt meine gefühle für sie abzustellen...aber das kann und will ich nicht tun, ich mein sonst kann ichs auch gleich lassen, außerdem liebe ich sie ja, weil sie eigentlich ein wundervoller mensch ist und ich mich so sicher und geborgen fühle bei ihr, zumindest in der regel und nicht etwa weil ich mir selbst sage, dass ich sie lieben will oder gar muss. das bedrückt mich schon gewaltig, zumal sie mir gestern halb unterstellt hat, dass ich sie eigentlich garnicht lieben würde, sondern es einfach nur sagen würde, aber welchen sinn hätte das? würde ich diese ganze scheiss situation überhaupt mitmachen wenn ich sie nicht so sehr lieben würde wie ich es nunmal tue? da frag ich mich vielmehr, wieso sie all die monate solche dinge zu mir gesagt hat wie "ich liebe dich" war das alles gelogen und nur gespielt? schließlich ändern sich gefühle doch nicht von einem auf den anderen tag so drastisch wie es bei ihr anscheinend der fall war. ich glaube ihr einfach nicht, dass sie mich nicht mehr liebt, vielmehr denke ich, dass sie einfach angst hat vor ner festen bindung, weil sie eben schon so viele schlechte erfahrungen gemacht hat, das kann ich ja auch verstehen, aber wieso muss ich ausgerechnet der leidtragende sein? es ist ja nicht so, dass es mir super geht und ich alles aushalten kann, ich bin nunmal ein seelisches wrack in mancher hinsicht, da kann ich eben nicht immer die kraft aufbringen und immer stark sein und alles einfach hinnehmen wie es ist. ich will mich damit ned beschweren, ich bin eigentlich der letzte mensch, der sich beklagt oder jammert, weil es tausende menschen gibt, die viel schlechter dran sind als ich, aber das ändert leider nichts an meinem zustand momentan. gestern hatte ich die erschreckende erkenntnis, dass ich mein leben eigentlich nur noch von ihr abhängig gemacht habe, ich mein, wenn die beziehung auseinander geht, wenn ich sie verliere, dann gibt es nichts mehr wofür es sich lohnt zu leben...das mag jetzt übertrieben klingen, aber nach dieser ganzen scheisse hab ich dann sicherlich für ne ganz lange zeit keinen bock mehr auf ne beziehung, wenn überhaupt wieder in solch einem mase. klar ist das schade, aber daran ist nur sie schuld, zusammen mit all den anderen frauen, die mich in meinem leben nur verarscht und ausgenutzt haben. ich hab garkeine ahnung mehr wie oft ich es mir schon anhören musste, dass ich ja eigentlich ein besonderer mensch bin und mich manche menschen eigentlich nicht verdient haben, aber was soll dieser mist? welch verdammte ausrede das doch ist, ich mein die wahrheit ist doch eigentlich vielmehr, dass ich eben nicht so toll bin, im gegenteil, ich bin nicht mal ausreichend, denn egal was ich mache und wie viel ich mache, ich bin nie gut genug für ne längere beziehung so scheint es...klar kann man jetzt sagen, man sollte das leben nicht so sehr davon abhängig machen ob man den partner fürs leben findet, weil andere den mit 40 noch ned gefunden haben oder so, das mag ja auch sein, keine frage. aber was bleibt effektiv dann noch? was bleibt für mich? für einen menschen ohne ziele und träume...natürlich hab ich vielleicht einen plan wo ich beruflich vielleicht gerne mal hin möchte, aber wofür überhaupt den ganzen stress? will ich wirklich nochmal 3-5 jahre studieren? wieder kein geld für irgendwas haben nur um letztlich n job zu haben, bei dem ich noch ned mal weiss, ob ich den für den rest meines lebens machen will? vorallem wofür groß geld verdienen? um zu leben? welch idiotie, ich arbeite um zu leben und wofür lebe ich? um zu arbeiten? was für eine heuchelei, ich mein manche menschen lebe und arbeiten für materiellen luxus, manche für ihre kinder, manche für den partner und die beziehung und ich? wofür lebe und arbeite ich? für nichts im endeffekt...abgesehen davon, dass selbst ein job, den ich eigentlich wirklich liebe und gerne mach keinen spass mehr macht, es ist irgendwie wie eine art schwarzes tuch, das sich langsam aber sicher über mein ganzes leben zieht und alles unter sich begräbt, bis es keinen ausweg mehr daraus gibt...und so bin ich es zur zeit einfach leid jeden morgen aufzustehen, jeden morgen einen neuen beschissenen tag zu beginnen und wofür? für absolut garnichts! es geht weder vor noch zurück, alles steckt irgendwie fest und ich habs nicht in der hand, ich bin letztlich nur ein kleines rädchen im großen ganzen, mehr nicht, wofür also der ganze stress? ich will damit jetzt nicht sagen, dass ich mich morgen von der brücke stürzen will oder so, auch wenn es für mich momentan keine schönere vorstellung gibt als von einem vierzig-tonner überrollt zu werden, so steh ich einfach an dem punkt an dem ich es wirklich verstanden habe, was manson mit seinen worten meinte:
"wenn man nicht mehr leben will, heißt das nicht, dass man sterben will, denn dann hat man wenigstens ein ziel"
und er hat recht damit, das leben ansich macht für mich keinen sinn mehr, es hat mir nichts mehr zu geben und ich bin einfach am ende meiner kräfte, irgendwann sind auch bei mir die akkus leer. klar kann man jetzt sagen, ich bin noch jung und habe das leben noch vor mir und überhaupt kanns ja eigentlich nicht mehr schlimmer werden, also solll ich doch positiv in die zukunft blicken, aber der punkt ist: ich weiss, dass es noch schlimmer werden kann und mit sicherheit auch wird, wenn ich irgendwas in meinem leben gelernt hab, nach all den jahren voller trauer, wut und verzweiflung, dann, dass es IMMER schlimmer geht, selbst wenn man am boden liegt und mit füßen getreten wird, es gibt immer eine steigerung...was lernen wir also daraus?
LIFE IS PAIN - LEARN TO ENJOY IT
13.5.09 20:54


Why is it always me...

man kann sich garnicht vorstellen wie oft ich mich das in meinem kümmerlichen dasein schon gefragt hab...ich weiss nicht wieso, aber heute ist einfach ein richtig beschissener tag, keiner meiner freunde hat zeit für mich oder will mir zuhören, meine noch-freundin meldet sich den ganzen tag auch nicht und dabei würde mir eine schlichte umarmung manchmal so sehr helfen. ich fühl mich einfach so verdammt leer und einsam in meiner haut und niemand ist da, der mir irgendwie helfen kann. alles läuft beschissen und es ist keine besserung in sicht. ich hab heute wieder mit meiner noch-freundin geschrieben, klar was will ich erwarten, aber diese ständigen diskussionen, dass man liebe eigentlich nicht braucht, sie einem nichts gibt, einem nur weh tut und sowieso vergänglich ist machen meine laune nicht wirklich besser. natürlich ist es augenwischerei, dass liebe für immer hält, aber was ist das leben schon ohne liebe oder den glauben daran? richtig, gar nichts, ein haufen scheisse, der von tag zu tag größer wird. ich meine wofür lebt man denn sonst? man geht in die schule, lernt jahre lang, egal ob hauptschule oder gymnasium und wofür? dass man danach ne ausbildung oder n studium machen kann und wofür? dass man n job hat, der einem vielleicht spass macht, vielleicht auch nicht und jeden tag arbeitet und wofür? um zu überleben und sich vielleicht ein paar annehmlichkeiten leisten kann, also eigentlich nur für materiellen mist, den man brauch oder auch ned...ich für meinen teil hatte nie viel geld zum ausgeben, auch wenn ich dafür arbeite, also was soll das? ich kann auf irgendwelche gegenstände verzichten, da fehlt mir nichts, wofür lebe ich dann? damit meine eltern froh sind? wen interessiert das schon, es ist schließlich mein leben. oder dafür ein eigenes kind in diese kapitalistische welt ohne jegliche werte zu setzen und zuzusehen wie es dieselbe scheisse durchmacht wie ich? danke, aber darauf kann ich echt verzichten, was also hat das leben den schon zu bieten, wenn es die liebe und beziehung nicht gäbe? natürlich ist das jetzt weit gefasst und führt letztlich zur frage nach dem sinn des lebens, aber es ist nunmal so...wofür diese ganze arbeiterei? wofür all der schweiss und die tränen, all die schmerzen und düsteren tage? es gibt ja doch nichts, was dafür entschädigen könnte...und wie gesagt, man kann letztlich alles richtig machen und doch ist es am ende falsch und man bekommt einen schlag ins gesicht, immer und immer wieder, schließlich lebt man ja auch nicht für die anderen. mein verstorbener onkel hat immer gesagt "alles hat seinen grund" doch um ehrlich zu sein kann ich mir nicht vorstellen welchen grund das alles haben soll...ich bin da ganz ehrlich und realistisch, wenn diese beziehung zu ende gehen sollte, wovon ich stark ausgehe, dann weiss ich nicht ob ich jemals wieder fähig bin einen menschen so nah an mich heranzulassen. das mag jetzt vielleicht etwas vorschnell und überstürzt klingen für einen menschen in meinem alter, aber grundsätzlich bin ich ein beziehungs-mensch, doch im endeffekt habe ich nichts davon. früher oder später findet jede beziehung ihr ende und wieso sollte ich mich dann jemals wieder darauf einlassen, wenn ich schon von vornherein weiss, dass es irgendwann nur weh tun wird? da ist dann die schöne zeit bis zu diesem moment auch kein grund das ganze überhaupt anzufangen...das schlimme an der sache ist, dass ich in diesem punkt fast schon so denke wie meine noch-freundin, ich glaube sie hat es echt geschafft meinen willen das gute im menschen und im leben zu sehen gebrochen. zu oft bin ich in meinem leben schon auf die fresse gefallen und hab einstecken müssen. ich bin mir bewusst, dass es menschen gibt, denen es viel schlechter geht als mir, darum gehts auch nicht, ich will auch kein mitleid, ich bin nur einer von vielen, denen es so geht, aber ich für mich persönlich kann einfach nicht mehr. ich hab in meinem doch recht kurzen leben schon mehr mitgemacht als andere mit 40 oder 50 und da drängt sich einem die frage auf, was soll denn noch alles kommen? wie viel scheisse muss ich noch erleben bis ich diese verdammte welt verlassen kann? ganz ehrlich? wenn mich morgen ein laster überrollen würde und ich wüsste es, dass dies mein letzter tag ist, es wär mir verflucht nochmal egal...ich hab keine angst vor dem tod, im gegenteil, es wär sogar eine erlösung für mich. das klingt jetzt vielleicht etwas hart und irgendwie auch traurig, aber ich denke ich werde nach dieser beziehung zu einem gefühlskalten menschen mutieren, das ist eigentlich genau das, was ich an dieser gesellschaft so verabscheue aber es gibt auf der welt einfach keinen platz für menschen wie mich, es hat nur nachteile so zu sein, man bekommt immer wieder aufs neue eine reingewürgt und bekommt nichts dafür. abgesehen davon ist es den anderen menschen doch auch egal wie ich mich fühle und ihnen ist auch egal wie es mir geht, wenn sie mich verletzen, wieso also sollte ich nicht genauso sein? wieso nicht einfach alles hinschmeissen und selber anfangen auszuteilen? klar würde das manche menschen ebenso verletzen wie es mich das auch hat, aber mein goth, so ist das leben, wenn ich ihnen nicht weh tue, tuts jemand anderes...es ist erschreckend zu solch einem fazit zu kommen, vorallem für mich persönlich aber wie gesagt, ich kann einfach nicht mehr, ich bin am ende meiner kräfte und kann nichts mehr einstecken, es geht einfach nicht mehr, es sind alle reserven aufgebraucht, alle akkus leer und keine besserung in sicht. das ist eigentlich das schlimmste, dass es keine aussicht auf eine verbesserung gibt, kein silberstreifen am horizont, kein licht am ende des tunnels, keine rettende insel im tosenden meer der emotionen und der welt, kein ruhepunkt, nichts....wie soll man da noch an die liebe oder an einen selbst glauben, wenn stets die bestätigung ausbleibt? wie soll man im leben bestehen und das alles aushalten ohne einen ausgleich? ich weiss es nicht, ich weiss es wirklich nicht wie das ganze weitergehen soll...ich weiss ja noch nichtmal wie die nächsten tage verlaufen werden und wie oder ob sie sich entscheidet, wie soll ich da einen sinn oder ein ziel im größeren ganzen des lebens sehen? vielleicht ist das alles etwas weit hergeholt und auch übertrieben mein restliches leben von ihrer entscheidung abhängig zu machen, das mag sein. aber andererseits ist es vielleicht auch nur der letzte tropfen, der das fass schließlich zum überlaufen bringt, der einem die augen öffnet, stellvertretend für alles schlechte in dieser welt, das einem widerfahren kann. ich wurde schon so oft in meinem leben verlassen, sei es aufgrund von mangelnden gefühlen oder wegen nem anderen typen, weil ich nie gut genug war oder weil es einfach nicht geht, wie soll ich da die hoffnung nicht verlieren? wie soll ich da nochmal einen versuch wagen und dieses risiko eingehen? natürlich kann einen liebe in das größte hochgefühl versetzen, sie kann einen glücklich und zufrieden machen aber sie kann einen auch in den tiefsten abgrund der eigenen psyche werfen, ohne rücksicht auf verluste und das ist der punkt auf den es in einer beziehung meist hinausläuft, wenn dir selbst nicht aufs gemeinste weh getan wird und du nicht verletzt wirst, bis dein herz nur noch ein schatten seiner selbst ist, dann tust du das einem anderen menschen an und zerstörst fast dessen leben...mit jeder beziehung, mit jeder liebe und dem dazugehörigen ende verliert man ein stück seines herzens und vielleicht auch seiner selbst, was bleibt dann am ende noch für einen selbst oder gar für jemand anderen? wie viel liebe kann man einem menschen nach so vielen negativen erfahrungen überhaupt noch geben? und ist das dann nicht unfair demjenigen gegenüber? verletzt du damit nicht den anderen genauso? bist du dann nicht auch selbst so ein arschloch? obwohl du es vielleicht nie sein wolltest...im endeffekt macht es also alles einfach keinen sinn, das ganze leben ist eine farce, ein klassisches drama ohne happy-end, ein kampf ums überleben bei dem es einfach keine gewinner geben kann, sondern nur verlierer....
4.5.09 23:57


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