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Why is it always me...

man kann sich garnicht vorstellen wie oft ich mich das in meinem kümmerlichen dasein schon gefragt hab...ich weiss nicht wieso, aber heute ist einfach ein richtig beschissener tag, keiner meiner freunde hat zeit für mich oder will mir zuhören, meine noch-freundin meldet sich den ganzen tag auch nicht und dabei würde mir eine schlichte umarmung manchmal so sehr helfen. ich fühl mich einfach so verdammt leer und einsam in meiner haut und niemand ist da, der mir irgendwie helfen kann. alles läuft beschissen und es ist keine besserung in sicht. ich hab heute wieder mit meiner noch-freundin geschrieben, klar was will ich erwarten, aber diese ständigen diskussionen, dass man liebe eigentlich nicht braucht, sie einem nichts gibt, einem nur weh tut und sowieso vergänglich ist machen meine laune nicht wirklich besser. natürlich ist es augenwischerei, dass liebe für immer hält, aber was ist das leben schon ohne liebe oder den glauben daran? richtig, gar nichts, ein haufen scheisse, der von tag zu tag größer wird. ich meine wofür lebt man denn sonst? man geht in die schule, lernt jahre lang, egal ob hauptschule oder gymnasium und wofür? dass man danach ne ausbildung oder n studium machen kann und wofür? dass man n job hat, der einem vielleicht spass macht, vielleicht auch nicht und jeden tag arbeitet und wofür? um zu überleben und sich vielleicht ein paar annehmlichkeiten leisten kann, also eigentlich nur für materiellen mist, den man brauch oder auch ned...ich für meinen teil hatte nie viel geld zum ausgeben, auch wenn ich dafür arbeite, also was soll das? ich kann auf irgendwelche gegenstände verzichten, da fehlt mir nichts, wofür lebe ich dann? damit meine eltern froh sind? wen interessiert das schon, es ist schließlich mein leben. oder dafür ein eigenes kind in diese kapitalistische welt ohne jegliche werte zu setzen und zuzusehen wie es dieselbe scheisse durchmacht wie ich? danke, aber darauf kann ich echt verzichten, was also hat das leben den schon zu bieten, wenn es die liebe und beziehung nicht gäbe? natürlich ist das jetzt weit gefasst und führt letztlich zur frage nach dem sinn des lebens, aber es ist nunmal so...wofür diese ganze arbeiterei? wofür all der schweiss und die tränen, all die schmerzen und düsteren tage? es gibt ja doch nichts, was dafür entschädigen könnte...und wie gesagt, man kann letztlich alles richtig machen und doch ist es am ende falsch und man bekommt einen schlag ins gesicht, immer und immer wieder, schließlich lebt man ja auch nicht für die anderen. mein verstorbener onkel hat immer gesagt "alles hat seinen grund" doch um ehrlich zu sein kann ich mir nicht vorstellen welchen grund das alles haben soll...ich bin da ganz ehrlich und realistisch, wenn diese beziehung zu ende gehen sollte, wovon ich stark ausgehe, dann weiss ich nicht ob ich jemals wieder fähig bin einen menschen so nah an mich heranzulassen. das mag jetzt vielleicht etwas vorschnell und überstürzt klingen für einen menschen in meinem alter, aber grundsätzlich bin ich ein beziehungs-mensch, doch im endeffekt habe ich nichts davon. früher oder später findet jede beziehung ihr ende und wieso sollte ich mich dann jemals wieder darauf einlassen, wenn ich schon von vornherein weiss, dass es irgendwann nur weh tun wird? da ist dann die schöne zeit bis zu diesem moment auch kein grund das ganze überhaupt anzufangen...das schlimme an der sache ist, dass ich in diesem punkt fast schon so denke wie meine noch-freundin, ich glaube sie hat es echt geschafft meinen willen das gute im menschen und im leben zu sehen gebrochen. zu oft bin ich in meinem leben schon auf die fresse gefallen und hab einstecken müssen. ich bin mir bewusst, dass es menschen gibt, denen es viel schlechter geht als mir, darum gehts auch nicht, ich will auch kein mitleid, ich bin nur einer von vielen, denen es so geht, aber ich für mich persönlich kann einfach nicht mehr. ich hab in meinem doch recht kurzen leben schon mehr mitgemacht als andere mit 40 oder 50 und da drängt sich einem die frage auf, was soll denn noch alles kommen? wie viel scheisse muss ich noch erleben bis ich diese verdammte welt verlassen kann? ganz ehrlich? wenn mich morgen ein laster überrollen würde und ich wüsste es, dass dies mein letzter tag ist, es wär mir verflucht nochmal egal...ich hab keine angst vor dem tod, im gegenteil, es wär sogar eine erlösung für mich. das klingt jetzt vielleicht etwas hart und irgendwie auch traurig, aber ich denke ich werde nach dieser beziehung zu einem gefühlskalten menschen mutieren, das ist eigentlich genau das, was ich an dieser gesellschaft so verabscheue aber es gibt auf der welt einfach keinen platz für menschen wie mich, es hat nur nachteile so zu sein, man bekommt immer wieder aufs neue eine reingewürgt und bekommt nichts dafür. abgesehen davon ist es den anderen menschen doch auch egal wie ich mich fühle und ihnen ist auch egal wie es mir geht, wenn sie mich verletzen, wieso also sollte ich nicht genauso sein? wieso nicht einfach alles hinschmeissen und selber anfangen auszuteilen? klar würde das manche menschen ebenso verletzen wie es mich das auch hat, aber mein goth, so ist das leben, wenn ich ihnen nicht weh tue, tuts jemand anderes...es ist erschreckend zu solch einem fazit zu kommen, vorallem für mich persönlich aber wie gesagt, ich kann einfach nicht mehr, ich bin am ende meiner kräfte und kann nichts mehr einstecken, es geht einfach nicht mehr, es sind alle reserven aufgebraucht, alle akkus leer und keine besserung in sicht. das ist eigentlich das schlimmste, dass es keine aussicht auf eine verbesserung gibt, kein silberstreifen am horizont, kein licht am ende des tunnels, keine rettende insel im tosenden meer der emotionen und der welt, kein ruhepunkt, nichts....wie soll man da noch an die liebe oder an einen selbst glauben, wenn stets die bestätigung ausbleibt? wie soll man im leben bestehen und das alles aushalten ohne einen ausgleich? ich weiss es nicht, ich weiss es wirklich nicht wie das ganze weitergehen soll...ich weiss ja noch nichtmal wie die nächsten tage verlaufen werden und wie oder ob sie sich entscheidet, wie soll ich da einen sinn oder ein ziel im größeren ganzen des lebens sehen? vielleicht ist das alles etwas weit hergeholt und auch übertrieben mein restliches leben von ihrer entscheidung abhängig zu machen, das mag sein. aber andererseits ist es vielleicht auch nur der letzte tropfen, der das fass schließlich zum überlaufen bringt, der einem die augen öffnet, stellvertretend für alles schlechte in dieser welt, das einem widerfahren kann. ich wurde schon so oft in meinem leben verlassen, sei es aufgrund von mangelnden gefühlen oder wegen nem anderen typen, weil ich nie gut genug war oder weil es einfach nicht geht, wie soll ich da die hoffnung nicht verlieren? wie soll ich da nochmal einen versuch wagen und dieses risiko eingehen? natürlich kann einen liebe in das größte hochgefühl versetzen, sie kann einen glücklich und zufrieden machen aber sie kann einen auch in den tiefsten abgrund der eigenen psyche werfen, ohne rücksicht auf verluste und das ist der punkt auf den es in einer beziehung meist hinausläuft, wenn dir selbst nicht aufs gemeinste weh getan wird und du nicht verletzt wirst, bis dein herz nur noch ein schatten seiner selbst ist, dann tust du das einem anderen menschen an und zerstörst fast dessen leben...mit jeder beziehung, mit jeder liebe und dem dazugehörigen ende verliert man ein stück seines herzens und vielleicht auch seiner selbst, was bleibt dann am ende noch für einen selbst oder gar für jemand anderen? wie viel liebe kann man einem menschen nach so vielen negativen erfahrungen überhaupt noch geben? und ist das dann nicht unfair demjenigen gegenüber? verletzt du damit nicht den anderen genauso? bist du dann nicht auch selbst so ein arschloch? obwohl du es vielleicht nie sein wolltest...im endeffekt macht es also alles einfach keinen sinn, das ganze leben ist eine farce, ein klassisches drama ohne happy-end, ein kampf ums überleben bei dem es einfach keine gewinner geben kann, sondern nur verlierer....
4.5.09 23:57
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


SomeKindOfIllusion (5.5.09 00:59)
da myblog den kommentar nich angezeigt hat den ich gemacht hab, schreib ichs nochmal *drop* xDDD

dein blog ist nichts neues für mich, denn über das hab ich auch shcon ziemlich oft nachgedact.
ja die welt ist anstrengend. vor allendingen ist es sou beschissen, dass jeder weiß dass es nicht sou weitergehn kann, aber keiner weiß wie man es ändern soll.
selbst wenn man das ganze leben arbeitet wird amn nicht wirklich reich. und für menschen, denen materialistische dinge keinen wert haben, is das ganze sowieso total unnötig. man fragt sich oft wofür und warum.

das mit der liebe ist eine schwere sache. du hast definitiv recht, es läuft darauf hinaus dass sich zwei trennen, klingt logisch. aber nicht immer, denn liebe ist nicht logisch. aber im grunde geht es nicht darum, ob ich euch wieder trennt oder nicht. is nicht das wichtige, zu wissen dass man einen menschen hatte, der einem etwas bedeutet hat, dass man jmd lieben konnte, dass jmd da war dem man alles erzählen konnte? der mensch ist kein alleingeher. wir brauchen es, uns anzulehnen und das gibt die liebe her - und nch viel mehr. man teilt sein leben auch mit einem menschen, man selbst prägt einen anderen menschen. aber beziehungen sind natürlich nicht perfekt. aber das sollten sie auch nicht sein. liebe muss nicht perfekt sein. wenn sie zu ende ist, is das traurig, aber man hat viel erlebt.
auch für mich war es eine enttäuschung herauszufinden dass man nicht auf ewig zusammen bleibt. aber da ist mir etwas aufgefallen.
ich musste mich fragen, ob ich nicht müde bin, mich so falsch, egoistisch, neidisch und stolz zu fühlen.

ob ich es nicht satt habe so besorgt und traurig zu leben.
ob vl etwas schiefläuft...

ob ich nicht zu wichtig bin, um mich von dingen niedermachen zu lassen, die mich beschränken, blind machen und meine selbstbetrachtung hindern? und mich nicht merken lassen dass die erkenntnis und der friede in mir selbst sind...

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