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Shadow of myself...

...es ist schon eine weile her, dass ich das letzte mal geschrieben habe, aber ich konnte mich in letzter zeit auch nicht wirklich über etwas beschweren, bzw. tu ich das jetzt auch nicht...ich bin nur mal wieder soweit in meinem leben, dass ich mich frag wohin ich das alles noch führen soll. ich hab keine ahnung mehr wo mir der kopf steht, ich hab das gefühl alles, aber auch wirklich alles bricht über mir zusammen...es gibt so vieles, das ich gerne ändern würde, so vieles, das ich nicht versteh...so vieles, das ich verstehe aber nicht ändern kann. in meinem leben sind mir mittlerweile schon einige dinge widerfahren, die mehr oder minder positiv waren, auf jeden fall aber haben sie mich immer wieder mit neuer erfahrung bestückt und dem wissen, es geht immer weiter, egal ob du willst oder nicht, egal ob es besser oder schlechter wird, im endeffket gibt es aber sicherlich kein entkommen. ich war schon immer ein mensch, der immer für andere da war, der immer versucht hat allen etwas recht zu machen. oft wurde diese eigenschaft von mir misbraucht und überstrapaziert, deshalb hab ich das alles sehr eingeschränkt und beschäftige mich mittlerweile nur noch mit den dingen, die mir selber wichtig sind, einschließlich andere menschen und deren probleme, zumindest bei denen, die mir als person wichtig sind. doch manchmal habe ich trotzdem das gefühl, egal wie sehr du dich auch bemühst, egal wie viel energie du investierst, egal wie viel zeit du aufwendest, wie viele gedanken du dir auch machst, es genügt einfach nicht. das heißt nicht, dass die an mich gestellten anforderungen unbedingt unmöglich sind, vielmehr ist es in manchen zeiten die masse, die es mir schwer macht den überblick zu behalten und die mich dann doch in die knie zwingt, bis ich völlig hilflos und einsam in meiner kleinen welt stehe, weil mir einfach alles über den kopf gewachsen ist und ich mit absolut allem überfordert bin. natürlich könnte man jetzt sagen, ich hab keine ahnung was "richtige" probleme sind, aber was sind denn diese probleme, jeder hat doch seine eigenen ansichten oder?! und so läuft es immer wieder auf ein und diesselbe frage hinaus: bin ich einfach nicht geschaffen für diese welt? ich meine ich bin mir bewusst, dass ich mich für das anders sein entschieden habe, egal wie viel ich selbst dafür kann oder nicht, aber wie anders darf man sein um noch dazu zu gehören? fragen die meine kleine welt bewegen und so lieg ich manchmal nachts wach und stelle mir die frage: wofür stehst du morgen wieder auf? wofür setzt du dich selbst den ganzen tag unter druck? wofür musst du dich morgen entschuldigen? wofür wirst du verantwortlich gemacht, obwohl dich keine schuld trifft? ich weiss nicht wie viele menschen da genau so denken wie ich, vermutlich einige, aber was solls, man macht ja schließlich weiter, komme was wolle...ja, komme was wolle, aber was genau kommt denn da? vielleicht ein silberstreifen am horizont? vielleicht die aussicht endlich so akzeptiert zu werden wie man ist? dass vielleicht einfach mal etwas so funktioniert, wie man sich das gerne wünscht, auch wenns nur im kleinen ist? vielleicht ein licht am ende des tunnels? oder ist es am ende doch nur ein güterzug, der darauf wartet dich unerbittlich niederzuwalzen? zugegeben etwas drastisch aber wenn man ehrlich ist, ist es die realität. und trotzdem macht man weiter, weil man will, dass es denen menschen, die einem etwas bedeuten gut geht und man sich dafür alle arme und beine abhacken würde. doch manchmal würde selbst das nicht reichen. aber ernsthaft gesehen stellt sich mir die frage was meine zukunft nicht für mich im gepäck hat, sondern vielmehr: bringt MIR die zukunft etwas? gibt es da wirklich etwas in aussicht, am horizont, wofür es sich lohnt all das auf sich zu nehmen und wie soll man sich selbst motivieren, wenn man im hinterkopf hat, dass dein momentanes glück nur befristet ist, dass alles was ist, morgen schon zu staub zerfallen sein kann, dass heute vielleicht der letzte tag ist, an dem du einen sonnenuntergang beobachten konntest...zugegeben, ich bin etwas weit abgeschweift, aber das ist ja egal, das hier liest sowieso keiner. aber manchmal habe ich wirklich das gefühl, ich stehe neben mir und mein eigentliches ich ist nur noch ein schatten von dem, was ICH einmal war. man funktioniert einfach nur noch weil man im kopf mit ganz anderen fragen beschäftigt ist. sich ständig überlegen zu müssen ob man sich korrekt verhält oder ob dein gegenüber etwas misverstehen könnte oder sich gekränkt fühlt. permanent über alles was man tut nachdenken zu müssen um mögliche konsequenzen zu vermeiden, im kopf schon szenarien durchspielen, was alles passieren könnte, wenn man...keine ahnung wie all die menschen auf der welt das schaffen, wenn ständig einer was von einem will und man ständig damit beschäftigt ist, sich für den anderen zu optimieren, bis man garnicht mehr man selbst ist. bevor jetzt einer denkt, was interessiert mich die meinung der anderen, denen sei gesagt, dass ich hier von menschen rede, die einem etwas bedeuten, die einem wichtig sind, denen man wichtig ist. meistens können genau die personen garnicht nachvollziehen, wie es in mir drin aussieht, klar, ich bin ja auch eher der verschlossene typ aber was soll ich auch sagen? dass mir alles zuviel wird? dass ich nicht mehr weiss wo mir der kopf steht? dass ich nicht mehr weiss in welche richtung ich mich noch verändern muss, bis es wieder etwas neues gibt? wieso soll ich klagen, dass ich keine lust mehr habe, dass ich einfach keinen sinn mehr sehe? wofür? für ein bisschen mitleid? und was ändert das? garnichts, also kann man sich das getrost sparen. das problem an der sache ist, dass einen diese permanente beschäftigung mit sich selbst und seinem verhalten so dermaßen abstumpfen lässt für die probleme anderer, dass man garnicht mehr erkennt, wie es dem anderen geht, weil man nicht mehr in der lage dazu ist, weil man zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist...traurig, nicht wahr? und so geht der tägliche kampf durch den tag weiter, bis man sich selbst völlig fremd geworden ist und total konform ist oder bis man am ende ganz alleine dasteht, weil die anderen einen für nicht kompromissbereit halten oder am besten, bis einen der nächste wagen beim abbiegen übersieht und deinem täglichen stückchenweise sterben ein wenig auf die sprünge hilft. tja so ist das, aber sowas darf man ja nicht sagen, sonst ist man ja gleich wieder psychisch gestört und weiss ich was, womöglich wird einem noch angedichtet man hätte borderline. aber mal ganz ehrlich, man stellt sich selbst viel zu selten die frage, was man vom leben will und wo es einen hinführen soll, vielleicht sollte man öfters mal ein klein wenig mehr über das eigene wohl nachdenken als über das der anderen. da man aber auch kein egoist sein will, hört das allerdings viel zu schnell wieder auf und so geht es weiter wie gewohnt, tag, für tag, für tag, für tag...und in solch einer bewusstlosen starre befinde ich mich momentan, ich weiss einfach nicht mehr weiter, weil ich genau weiss, ich kann tun und machen was ich will, aber unterm strich bleibt mir selbst nicht viel davon, weil man viel zu viel von sich selbst verraten und verkauft hat, bis man nichts weiter mehr ist, als ein schatten seiner selbst, ohne den menschen, der diesen schatten einst geworfen hat...ohne richtung...ohne ziel...
9.1.10 03:05
 


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